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Offener Brief an Bundesrat und Vertreter von Kantonen

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin
Sehr geehrte Frauen Bundesrätinnen
Sehr geehrte Herren Bundesräte
Liebe Vertreter der GDK, FDK und VDK

Liebe Vertreter von EFV und SECO
Liebe Parlamentarierinnen und Parlamentarier
Geschätzte Medienschaffende

Die Entwicklung der hohen Fallzahlen erfordert erneut gezielte Massnahmen. Dafür haben wir grosses Verständnis. Doch übers Wochenende nahmen wir mit grossem Befremden zur Kenntnis, dass diverse Kantonsregierungen Grossveranstaltungen über 1000 Personen und Veranstaltungen ab 15 Personen bis auf weiteres verbieten. Diese erneute und äusserst kurzfristige Schliessung der Betriebe auf unbestimmte Zeit hat für unsere Mitglieder, die bereits in einer dramatischen Lage sind, existenzielle Folgen. Zudem müssen sorgfältig geplante Veranstaltungen wieder kurzfristig abgesagt oder verschoben werden. Dadurch leidet das wirtschaftliche Vertrauen in unsere Branche (Messen, Konzerte, Shows, Events, Theater, Orchester, etc.) noch stärker. Für die nächsten 6 Monate kann nun gar keine Planungssicherheiten mehr abgegeben werden.

Kein erneutes Veranstaltungsverbot, denn die Schutzkonzepte funktionieren

Wir sind bestürzt, dass trotz aufwändigen und gut funktionierenden Schutzkonzepten ein erneutes nationales Veranstaltungsverbot droht. Schutz- und Hygienemassnahmen werden streng befolgt und deren Einhaltung durch Sicherheitspersonal überprüft. Deshalb verzeichneten wir in den letzten Monaten keine Corona-Infektionen an den Anlässen.

Ruf nach differenzierter Betrachtungsweise und Augenmass

Wir fordern Gleichbehandlung mit der Gastronomie und den Einkaufszentren. Als Branche grenzen wir uns klar von «wilden Party-Veranstaltungen» ab und halten an unseren Schutzkonzepten sowie den jetzt gültigen Zuschauerzahlen fest.

Wenn ein erneutes Veranstaltungsverbot, dann zeitlich begrenzt

Wir appellieren an die Regierung, dass die neuen Massnahmen bezüglich Veranstaltungen national gelten und monatlich überprüft werden, so dass die für Dezember 2020 und Frühjahr 2021 geplanten Events und die damit verbundene Wertschöpfung nicht komplett wegbricht.

Appell zur sofortigen Umsetzung der Härtefall-Massnahmen: Wir brauchen mehr Hilfe, schnell und nachhaltig

Wir fordern nun eine sofortige Umsetzung der Härtefall-Massnahmen für Unternehmen nach Art. 12 des Covid-19-Gesetzes. Der laufende Umsetzungsprozess dauert zu lange. Die Notfallkredite und Reserven sind aufgebraucht. Hilfeleistungen im Februar sind zu spät! Wir fordern einen praktischen und unkonventionellen Ansatz zur Auszahlung von Soforthilfe für Härtefälle, eine Vorleistungspflicht des Bundes oder der Kantone sowie kantonsübergreifende, einheitliche Kriterien und Verfahren zur Beurteilung und Zulassung für die Auszahlung von Härtefällen.

Ausfallentschädigungen

Die Unterstützungsmassnahmen für Kulturschaffende, Kulturunternehmen und Kulturvereine im Laienbereich gemäss der Covid-19-Kulturverordnung sind eine gute Grundlage für die Weiterführung von Finanzhilfen und den Erhalt der kulturellen Vielfalt. Nun müssen sie aber auch rasch umgesetzt resp. weitergeführt werden. Leider haben aber viele Kantone die Ausfallentschädigungen für das letzte halbe Jahr noch nicht oder nur zum Teil ausbezahlt.


Das was Sie, liebe Schweizer Landesregierung, jetzt entscheiden, soll die wirtschaftlichen und damit verbundenen gesellschaftspolitischen Interessen berücksichtigen. Wir wollen als verlässliche und verantwortungsvolle Branche gemeinsam Wege finden und mit unseren professionell umgesetzten Schutzkonzepten ein Teil der Lösung sein. Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dies in Ihre Überlegungen und Handlungen einfliessen lassen.

Die Präsidenten der nationalen Event-, Veranstaltungs- und Schaustellerbranche

 

Kontakt der Präsidenten und Geschäftsführer aller Verbände:

Stefan Breitenmoser, Swiss Music Promoters Association, 079 355 05 79, stefan.breitenmoser@smpa.ch

Jörg Gantenbein, svtb-astt, 079 213 11 51, joerg.gantenbein@svtb-astt.ch

Christoph Kamber, EXPO EVENT Swiss LiveCom Association, 079 679 12 36, christoph.kamber@redspark.ch

Felix Frei, VSSA, 079 301 62 42, freifelix@outlook.com

Roland Küng, Tectum, 041 972 53 53, roland.kueng@hunziker.ag

Roman Steiner, SBV info@theaterschweiz.ch

Peter Howald, Schausteller Verband Schweiz, imbiss@peter-howald.ch

 

Über die Verbände

Die Verbände der Veranstaltungsbranche umfassen 1’250 Mitglieder, 23'000 Mitarbeiter, 40'000 freiwillige Helfende und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von CHF 3 Mrd. Ohne finanzielle Unterstützung droht dem Veranstaltungsbereich ab Spätherbst 2020 eine Konkurswelle mit Verlust von vielen Arbeitsplätzen.

 

 

Version als PDF: http://www.smpa.ch/data/File/dokumente/mm/offener_brief_an_bundesrat_veranstaltungsbranche_26.10.20.pdf

 

 

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NEUE ÄRA FÜR DIE SWISS MUSIC AWARDS

Die Swiss Music Awards finden statt und läuten mit ihrer 14. Ausgabe am Freitag, dem 26. Februar 2021, eine neue Ära ein. Neu wird der grösste private Schweizer TV-Sender 3+ die grösste Musikpreisverleihung der Schweiz übertr... [mehr]

Über SMPA

Bereits 1991 haben sich die grössten Schweizer Veranstalter von Konzerten, Shows und Festivals zum Branchenverband SMPA zusammengeschlossen. Die SMPA-Mitglieder setzen rund 80% der in der Schweiz verkauften Konzert-, Show- und Festivaltickets ab. Sie organisieren jährlich rund 1'900 Veranstaltungen verschiedenster Art mit fast 5.5 Millionen Besuchern, verpflichten dafür gesamthaft fast 3'200 Künstlerinnen und Künstler und setzen direkt 382 Millionen Franken um.

Veranstaltungen unserer Mitglieder

ABGESAGT: Palazzo Colombino

Rosentalanlage, Basel

ABGESAGT: Palazzo Colombino

Rosentalanlage, Basel

77 Bombay Street

Casino Herisau, Herisau

ABGESAGT: Palazzo Colombino

Rosentalanlage, Basel

ABGESAGT: Chippendales – Get Naughty!

Stadthalle Chur

Alexander Herrmann

Theater Spirgarten, Zürich

Silvia Pérez Cruz

Kirche Neumünster Zürich

Dritte Wahl – 3D Tournee

Jugendkulturhaus Dynamo, Zürich

77 Bombay Street

Komplex457, Zürich

ABGESAGT: Palazzo Colombino

Rosentalanlage, Basel
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